2 VARIANTEN Glute Builder (Home Gym)
Ein Plan mit klarem Schwerpunkt auf den Glutes, wahlweise als 3-Tage-Ganzkörper-Variante oder als 4-Tage Upper/Lower-Variante. Barbell Hip Thrust und Romanian Deadlift bilden den Kern der Glute-Arbeit, ohne dass der restliche Körper zu kurz kommt — Brust, Rücken und Schultern werden jede Woche vollständig mittrainiert. Der Plan eignet sich als langfristige Grundlage, solange die Gewichte stetig steigen. Wer später ausgeglicheneres Training möchte, wechselt zu 'Upper/Lower 4-Tage'.
Für wen ist dieser Plan?
- Trainierende mit einigen Monaten Grundlagenerfahrung — wählbar mit drei oder vier Trainingstagen pro Woche
- Equipment-Setup: Barbell mit Scheiben, verstellbare Dumbbells, verstellbare Schrägbank, Widerstandsbänder verschiedener Stärken, Tür-Klimmzugstange
- Hip Thrust, Romanian Deadlift und Bench Press mit Barbell in Grundzügen sicher
- Ziel: gezielter Glute-Aufbau bei gleichzeitiger Erhaltung der übrigen Muskulatur ohne ausgeprägte Quad-Hypertrophie
So funktioniert's
- Zwei Varianten: Die 3-Tage-Variante trainiert dreimal pro Woche den ganzen Körper mit Glute-Schwerpunkt, die 4-Tage-Variante teilt in zwei Unterkörper- und zwei Oberkörper-Tage. Beide priorisieren die Glutes, ohne den Oberkörper zu vernachlässigen.
- Hip Thrust und Romanian Deadlift als Kern: Barbell Hip Thrust trainiert die Glutes in der oberen Bewegungsposition, der Romanian Deadlift in der gedehnten unteren Position. Single Leg Deadlift und Rear Lunges bringen einbeinige Glute-Arbeit, die Banded Hip Abduction trifft die seitliche Po-Muskulatur.
- Supersätze zum Zeitsparen: Ausgewählte Übungen werden paarweise direkt nacheinander ausgeführt — überwiegend mit verschiedenem Equipment, damit kein Umladen nötig ist. Das hält die Sessions unter 50 Minuten, ohne Volumen zu opfern.
- Behutsam einsteigen: Gerade weil der Glute-Schwerpunkt viel Volumen mitbringt, lohnt sich ein ruhiger Start. Die ersten drei bis vier Wochen mit nur zwei Sätzen pro Übung trainieren, dann schrittweise auf die vollen Satzangaben hochfahren — das gibt Sehnen und Gelenken Zeit, sich anzupassen, und beugt unnötigem Muskelkater vor.
- Band Assisted Pull-up: Wer noch keinen freien Pull-up schafft, kann mit Band-Assistenz trainieren und die Bandstärke über die Zeit reduzieren. Wer Pull-ups bereits beherrscht, führt sie frei aus.
Vorteile & Einschränkungen
Trainierte Muskeln
Ø Hits pro Woche · Primär 1,0 · Sekundär 0,5
Variante
Programmstruktur
6 Übungen · 15 Sätze
~44 min
Alternative ohne Langhantel-Setup: Glute Bridge mit Langhantel oder beidbeinige Glute Bridge auf der Bank.
Feste Box-/Stufenhöhe wählen und beibehalten — so bleibt die Steigerung über Gewicht sauber nachvollziehbar.
Bei mehr Gewicht: auf Rumänisches Kreuzheben mit Langhantel wechseln.
6 Übungen · 18 Sätze
~51 min
6 Übungen · 15 Sätze
~38 min
Stabilere Alternative: Bulgarian Split Squat mit Kurzhanteln.
Bei begrenzten Kurzhanteln und vorhandenem Rack: auf Front-Kniebeuge mit Langhantel wechseln — quad-fokussiert und rückenschonender als die normale Langhantel-Kniebeuge.
6 Übungen · 17 Sätze
~43 min
Für mehr Schwierigkeit dünneres Band verwenden, später freier Pull-up im Untergriff.
Bei mehr Gewicht: auf Schrägbankdrücken mit Langhantel wechseln.
Bei mehr Gewicht: auf Schulterdrücken sitzend mit Langhantel wechseln.
Sprich vor dem Start eines neuen Trainingsprogramms mit deinem Arzt, besonders bei Vorerkrankungen oder nach längerer Pause. Beginne mit weniger Gewicht als du denkst — saubere Technik geht immer vor Last.
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